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BIO

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 CHRISTOPH TRAXLER 

Wann hat man schon mal Zeit, sich ausführlich mit einem Nischengenre wie dem Klarinettentrio auseinanderzusetzen? Der erste Corona-Lockdown war so eine Gelegenheit für den Klarinettisten Daniel Ottensamer, den Cellisten Stephan Koncz und den Pianisten Christoph Traxler. Anders als vielen Künstlern in jenen Tagen ging es den dreien nicht um einen musikalischen Schnellschuss. Vielmehr wollten sie die Zeit des Stillstands nutzen, um tief hinabzutauchen in das Repertoire ihrer Konstellation, wollten erlauschen, welchen Einfluss die Meistertrios von Ludwig van Beethoven und Johannes Brahms auf andere Komponisten hatten, quer durch alle Zeiten und über alle Kontinente hinweg.

»Angefangen haben wir mit den beiden großen Trios«, erklärt Ottensamer, »aber die Reise führte uns immer weiter, an immer spannendere Orte.« Tatsächlich erkundet die Anthologie ganz neue Gebiete, bereist das Frankreich der Jahrhundertwende, sammelt Einflüsse aus dem Jazz und der Neuen Musik, lässt sich nieder in Wien, wo das Trio sogar ein Fragment von Arnold Schönberg zum Klingen bringt, und kombiniert große Meisterwerke mit neuen Klängen.

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