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Ein erfrischender Kunstgenuss, ein Geschenk, waren die Darbietungen der international bekannten Sopranistin KS Angelika Kirchschlager und der Musiker Ernst und Daniel Ottensamer und Christoph Traxler im ZIB in Baden.

 

Beglückend – dieses eine Wort in all seiner umfassenden Bedeutung -  würde genügen, um jenen Zustand zu beschreiben, den die wunderbare Sängerin Angelika Kirchschlager bei ihren Gesangsdarbietungen immer wieder auslöst.
So auch bei der am vergangenen Sonntag stattgefundenen Beethoven Matinée – ein Serenadenkonzert des Landes Niederösterreich – im Zentrum für Interkulturelle Begegnung in Baden. Die Sopranistin  schafft es spielend, nicht nur gesanglich stimmungsvolle Höhen und Tiefen zu erreichen, sondern auch durch Ausdruck und besonders ausgewogene Modulation ihre Zuhörer an den Reichtum und Schönheit der Lieder von  Beethoven, Gounod, Schubert, Spohr teilhaben zu lassen. Unprätentiös und mit großer Leichtigkeit wechselt die Sängerin zwischen Tragik und Humor.  Eine Kunst, die nur wenigen in dieser Vollendung gelingt. Einfühlsamer Begleiter war ihr Christoph Traxler am Klavier, ein gesuchter Partner vieler Sänger und Kammermusiker.
Weitere Glanzpunkte waren die Darbietungen der beiden Soloklarinettisten der Wiener Philharmoniker, Ernst Ottensamer und Daniel Ottensamer (Vater und Sohn). Herrlich unter anderen ihr „Rondo für 2 Klarinetten und Klavier“ von Bernhard Henrik Crusell und das berühmte „Kegelstatt-Trio“ von Wolfgang Amadeus Mozart.
Das begeisterte Publikum im voll besetzten Saal dankte mit  fast nicht endenwollendem Applaus für dieses einmalige Konzert.

11.10.2012, Badener Zeitung
 
 

...For those without said problem there was much to admire about Daniel Ottensamer’s articulate playing: plenty of flair here, and the flowing line that makes everything in Brahms sound so natural. His Weber was rather the showstopper too. The pianist, Christoph Traxler, isn’t as far along in his career as Ottensamer but impressed with prize-winning accompanying – technically effortless, superb touch, and sensitive and complementary to Ottensamer but coming sparklingly to the fore at all the right moments – and is a name to watch out for...

25.04.2012, Von Heute auf Morgen

 

 

Grenzenloser Drang, große Gefühle, musikalische Finesse 
Konzert von Marie-Christine Klettner und Christoph Traxler

bei Alsfeld Musik Art

In einer Symbiose lebendiger Natürlichkeit, gespickt mit musikalischer Akkuratesse, spielten sich am Samstagabend die blutjunge Marie-Christine Klettner und Christoph Traxler, zwei begnadete „Shooting Stars“ der klassischen Musik, im Rahmen der Konzertreihe „Alsfeld Musik Art“ durch die Epochen der Musikgeschichte und landeten zielsicher in den Herzen ihrer Zuhörer.
Viele Liebhaber der klassischen Musik füllten die Stuhlreihen in der neuen Aula der Albert-Schweitzer Schule und ließen sich vom Charisma der beiden österreichischer Musiker betören. Auf einer wertvollen Violine von Jean Baptiste Vuillaume, „The Dee Shapland“, spielte die gerade erst 19-Jährige, von internationalen Erfolgen, darunter auch der renommierte „Louis-Spohr-Wettbewerb“, geprägte Violistin Marie-Christine Klettner in anmutiger Souveränität und vollendete dieses Bild in Begleitung ihres Pianisten Christoph Traxler, ebenfalls ein exzellenter Meister seines Faches.
Grenzenlosen Drang und große Gefühle brachten sie mit ihrem Konzert in die Alsfelder Mauern. Angefangen mit Mozarts gefühlsbetonter „Sonate für Klavier und Violine B-Dur KV 454“ in drei Sätzen, vom zartbesaiteten Largo mit Wechselspiel in ein Allegro, bei dem das Klavier die Oberhand bekam, über ein stimmenbezeichnendes Andante in harmonischer „Kühnheit“ beider Instrumente bis hin zu einem abschließenden Sonaten-Rondo, einer Kombination aus Rondo und Sonatenhauptsatz mit grazil intonierter Beschwerlichkeit des tragenden Klaviers. Hinreißend bestachen die Instrumentalisten bereits dabei mit ihrer technischen Brillianz und phänomenaler Musikalität und übertrugen diese Eigenschaften auch auf die weiteren Stücke.
In der dreisätzigen „Sonate für Klavier und Violine c-moll op. 45“ von Edvard Grieg entführte das Duo das Publikum in die Welt des norwegischen Romantikers und ließ die prägnanten Motivthemen der Sätze im solistischen wie dialogischen Wirken variantenreichen Zusammenspiels unter geradezu „vollem Körpereinsatz“ aufleuchten, so dass das Publikum mit großem Applaus antwortete.
Die glühende Leidenschaft eines „rassigen Zigeuners“ versprühte das Ensemble mit den „Figuren und Ohrwürmern“ der „Carmen-Fantasie op.25“ von Pablo de Sarasate. In diesem Werk verwendete der Komponist charakteristische Melodien aus der Oper „Carmen“ von Georg Bizet, die er mit seinen Eigenkompositionen zusammensetze, so dass er korrekterweise den Namen seines Urhebers in den Titel aufnahm und somit auf Bizet verwies. Hätte Sarasate anders reagiert, wäre sein Werk ein Plagiat gewesen. Nach allen Regeln der Musik tanzte Klettners Bogen im Dreiachtel-Takt über die Saiten, während Traxler mit seiner eklatanten Interpretation den Charme des Stückes vollendete.
Aber auch im Solopart konnten beide Musiker mit ihren Darbietungen überzeugen. Mit der „Solosonate Nr. 5 G-Dur op.27/5“ von Eugene Ysave bewies die junge Geigerin abermals ihre Liebe zur Musik in Verschmelzung mit ihrem Instrument. Grandios wechselte sie in den Sätzen durch rasante Veränderungsweisen der Spieltechniken in klangliche Dimensionen und setzte mit schillernden Akzenten und Rhythmik das Bild der poetisch beschriebenen „Morgenröte“ meisterlich in Szene.
Traxler wählte für seine solistische Darbietung die „Ungarische Rhapsodie Nr. 6 Des-Dur S 244/6“ von Franz Liszt; ein geradezu prädestiniertes Stück, um sowohl die vielfältige Bandbreite eines Klavieres als auch die eigene Fingerfertigkeit und technische Brillanz zu fordern, wie unschwer zu erkennen war. Souverän glitten seine Hände in wechselnden Tempi und berauschender Ausdrucksweise über die Tasten und sorgten für ein feuriges Klangerlebnis.
Selbstvergessen schöpften beide Musikbeseelten die „emotionale Tiefe“ ihrer Konzertstücke aus und bescherten durch ihre musikalische Finesse einen Konzertabend auf höchstem Niveau. Mit klangvollem Beifall bekundete das Publikum die Leistung, sodass beide nochmals in Position gingen und mit „Melodie“ von Christoph Willibald Gluck den Abend beendeten. 

13.02.2012, Oberhessische Zeitung

 

 

Perfektes Duo mit gefühlvollem Spiel: 
Marie-Christine Klettner und Christoph Traxler spielten in Alsfeld. Gerade mal 19 Jahre ist sie jung und dennoch meisterte Marie-Christine Klettner mit der Violine am Samstag beim jüngsten Abend der Konzertreihe Alsfeld Musik Art ein abwechslungsreiches Programm zwischen Mozart und Ysaye. Besonders beglückend wegen des harmonischen Zusammenspiels mit Klavierpartner Christoph Traxler gelang die c-Moll Sonate von Edvard Grieg. In Solo-Stücken von Ysaye für Violine und von Franz Liszt für Klavier zeigten die österreichischen Musiker beeindruckende Virtuosität. Dafür spendeten die über 100 Zuschauer in der neuen Aula der Albert-Schweitzer-Schule begeisterten Applaus.
Immer wieder erstaunlich ist die Klasse der Musiker bei Alsfeld Musik Art - da machte das Konzert mit der Salzburger Violinistin und dem Wiener Pianisten keine Ausnahme. Zum harmonischen Auftakt erwiesen sich Klettner und Traxler mit der Sonate in B-Dur von Wolfgang A. Mozart als perfekt aufeinander abgestimmtes Duo. Eleganz und Klarheit im spielerisch anmutenden ersten Satz wurde abgelöst von träumerischer Stimmung des beseelt dargebotenen Andante. Im dynamischen dritten Satz verflochten die beiden Musiker ihre Parts zu einem harmonischen Ganzen – einfach wunderschön.
Eher düster kam die 110 Jahre später (1896) komponierte c-Moll-Sonate von Edvard Grieg. Mit stürmischem Applaus würdigte das Publikum den Vortrag des Duos. Ruhige und stürmische Passagen meisterte Klettner beeindruckend leicht, immer getragen vom kongenialen Spiel Traxlers. Das aufwühlende und gleich darauf wieder träumerische Werk geriet zu einem Höhepunkt des Abends.
Nach der Sektpause zeigte Marie-Christine Klettner den Alsfeldern, was zwei Hände auf einer Geige vermögen. Virtuos und einfühlsam zeigte sie, weshalb sie den Lous-Spohr-Wettbewerb in Weimar gewann und in diesem Jahr im Konzerthaus Wien wie auch im Großen Festspielhaus Salzburg zu erleben sein wird. Die kurz nach dem 1. Weltkrieg entstandene Sonate Nr. 5 von Eugène Ysaye zerlegt harmonische Passagen, und ist eine Herausforderung für Violin-Virtuosen. Streichend und zupfend löste Klettner dabei Tanzmelodien in wahnwitzig schnelle Passagen auf, schuf Klangbilder, die manches Mal an Dissonanzen grenzten. Ein virtuoses Spiel auf Grundlage klassischer Werke bot sich dem atemlos lauschenden Publikum.
Mit ebenfalls mehr als freundlichem Applaus würdigten die Zuhörer die Ungarische Rhapsodie Nr. 6 von Franz Liszt, die Christoph Traxler dem Flügel entlockte. Das an ungarische Tänze angelehnte Stück aus der Mitte des 19. Jahrhunderts stellte das gefühlvolle Spiel ins Zentrum. Direkt im Anschluss an die Demonstration Ysaye´scher Virtuosität sorgte er für einen effektvollen Wechsel. Traxler zeigte seine Klasse mit gefühlvollem Spiel der spritzigen, effektvollen und ruhigen Partien.
Eigentlich wollten die Künstler das Publikum gut gelaunt mit Opern-Ohrwürmern aus »Carmen« hinaus in die Kälte entlassen, das Publikum erklatschte sich aber noch einen ruhigen Abschluss mit der Melodie von C. W. Gluck. Zuvor zeigte sich Klettner mit der hochkarätigen Unterstützung Traxlers noch einmal von der virtuosen Seite. Die Carmen-Fantasie von Sarasate übersteigerte spielerisch die bekannten Themen aus der Oper Bizets. Beschwingt und spielerisch kamen die Melodien rüber – es wirkte so leicht, was jahrelanger Vorbereitung bedarf. Mit Riesenapplaus endete ein Abend, der beeindruckendes geboten hat. 


14.02.2012, Alsfelder Allgemeine

 

 

... "Daniel Ottensamer und Christoph Traxler begeisterten.
Mit einem großartigen, die Spannung von Anfang bis zum Ende durchhaltenden Konzert begeisterten die beiden Wiener Musiker das Publikum. Der musikalische Vortrag der jungen Meister hatte Weltklasse. Ottensamer bestach durch ungewöhnlich Tonkultur, ein perfektes Spiel und jugendliche Dynamik. Christoph Traxler begleitete federnd leicht, impulsiv, dabei höchst ausgefeilt am Flügel.
Man spürte sofort wie Ottensamer sein Instrument zum Singen bringen kann. Wunderbar empfindsam beim Piano, kräftig beim Forte. Nahezu ansatzlos beherrscht er seine Klarinette, als müsste er niemals Atem holen. Jede noch so kleine Nuance arbeitete er heraus, jeder Klangschattierung gab er Gewicht und überzeugte mit unglaublich schwerelosem Spiel.
Auch bei Debussys "Premiere Rhapsodie" zeigte Ottensamer ungewöhnliche Brillanz. Geschmeidig modellierte er die Töne und demonstrierte die große Bandbreite dieses Instruments ebenso bei der "Sonate pour clarinette er piano" von Francis Poulenc. Langanhaltender Applaus und Bravorufe dür dieses wahre "Meisterkonzert".


01.02. 2012, Alois Kramer, Landsberger Nachrichten

 

 

Musiksommer Bad Schallerbach: Himmlisch zartes Piano


Musiksommer Bad Schallerbach: Duoabend Daniel Ottensamer, Klarinette und Christoph Traxler, Klavier, 2. Juni


Der Musiksommer Bad Schallerbach ist so etwas wie ein ganzjähriges Konzertunternehmen, das neben arrivierten Künstlern vor allem dem Nachwuchs eine großzügige Bühne bietet. Nachwuchs ist für Daniel Ottensamer trotz seiner 24 Jahre eigentlich das falsche Attribut. Seit 2006 ist er Mitglied der Wiener Philharmoniker und seit dem Vorjahr deren Soloklarinettist. Der Oberösterreicher Christoph Traxler ist als Pianist nicht minder erfolgreich und hat sich nicht nur ein reiches Repertoire, sondern auch bemerkenswerte Auftritte erarbeitet.
Im ersten Teil stand mit brillant virtuosen Variationswerken sommerliche Kost auf dem Programm. Musik, die durch ihre Bekanntheit ansprach und in ihrer vielgestaltig veränderten Form faszinierte. Simeon Bellisons Bearbeitung von Beethovens „La ci darem la mano“ Variationen (WoO 28) begeisterte dabei genauso wie C. M. von Webers Variationszyklus op. 33.
Ein geschickt arrangiertes und höllisch schwieriges Stück ist die „Fantasia da Concerto su motivi del Rigoletto da G. Verdi“ des italienischen Klarinettenmeisters des 19. Jahrhunderts Luigi Bassi. Hier war Ottensamers traumhaftes fast aus dem Nichts kommendes Piano genauso erlebbar wie seine untrügliche Stilsicherheit, Opernmelodien auf der Klarinette zu singen.
Christoph Traxlers Vorzüge waren nicht nur die absolut sichere Technik, sondern das unglaublich intensive Zuhören und das hyperschnelle Reagieren auf den Partner. Im zweiten Teil gab es mit einer vorzüglichen Wiedergabe der ersten Sonate aus Brahms’ op. 120 große Romantik, die von der Sonate op. 184 von Francis Poulenc ins 20. Jahrhundert transferiert wurde. Ein großartiger Abend mit zwei herausragenden Musikern, der mit einer zündenden Fantasie von Frigyes Hidas schloss. (wruss)

04.06.2010, 
Oberoesterreichische Nachrichten

 

 

…Am Anfang erklang Mozarts Klavierkonzert C-Dur, KV 415, zwar keines seiner bedeutendsten Kompositionen in diesem Œuvre, das aber mit seiner Trompeten-Pauken-Besetzung einen festlich-prächtigen Einstieg bildete. Mit dem erst 25 Jahre alten Christoph Traxler stellte sich zudem ein Pianist vor, dessen Interpretation von mühelos perlender Technik und musikalischem Feingefühl geprägt war… 


20.01.2010, Chiemgau online

 

 

…Mozart revint en fin de programme avec son Concerto n° 13 en do majeur pour piano et cordes, KV 415. Le jeune pianiste Christoph Traxler y a montré une maîtrise de la forme accomplie et une légèreté lumineuse; son jeu animé et virtuose, d'une clarté cristalline, affirmait une musicalité très mozartienne. Les échanges avec les cordes approfondissaient les couleurs, renforçaient l'émotion...

15.01.2010, 
Luxemburger Wort

 

 

…Mozarts Klavierkonzert A-Dur KV 414 - technisch und im Ausdruck brillant der Linzer Christoph Traxler…


24.03.2009, Kronen Zeitung

 

 

…Aus den zwölf angetretenen Klaviertrio-Formationen ging das "Trio vario" als Sieger hervor und untermauerte seinen Spitzenrang mit einer bravourös vitalen Wiedergabe des Flöten-Cello-Klaviertrios von Martinu…


09.03.2009, Kronenzeitung

 

 

…Der Linzer Pianist Christoph Traxler (26) spielte mit nobler Zurückhaltung und exemplarisch als aufmerksamer Kammermusik-Partner. Als Solist (Liszt: Faust-Walzer) zeigte er sein umfassendes Können in virtuos rasantem Tastendonner bis hin zum Umschmeicheln der Tasten. Jubelnder Beifall; Zugaben waren unausbleiblich…


23.1.2009, Oberoesterreichische Nachrichten

 

 

Mit dem 26-jährigen Linzer Christoph Traxler wählten die Bläser genau den richtigen und hier sehr wichtigen Pianisten-Partner, der dann in Franz Liszts "Faustwalzer" mit imponierendem Impetus eine solistische Tastenkostprobe abfeuerte. Stürmischer Applaus...

23.1.2009, 
Neues Volksblatt

 

 

…Überzeugend in seiner Musikalität wie in seiner Virtuosität präsentierte sich auch Christoph Traxler im 2. Beethoven-Klavierkonzert…


10.11.2008, Die Presse

 

 

Was dem heutigen Musikleben manchmal zu fehlen scheint, nämlich grenzloser Ausdruckswille, davon haben Maria Ehmer und Christoph Traxler reichlich. Am Donnerstag begeisterten sie im Rahmen der Kirchenkonzerte
Aurachkirchen. Die junge oÖ. Geigerin hat nicht nur mit dem international gefragten Minetti Quartett und als Solistin Aufsehen erregt. Ihr Partner am Klavier hat zuletzt das renommierte Attersee- Festival eröffnet und zählt zu jenen jungen Musikern, die nicht nur sensibel zu phrasieren wissen, sondern risikobereit zupacken können.
So stürmte Beethovens c- Moll-Sonate aus op. 30 daher, ließ die dichte Struktur keine Sekunde gehaltlos werden und erklang in durchsichtiger Klarheit. Große Gefühle beim Adagio und schicksalhaftes Bohren im Finale. Technisch absolut sauber dann Tartinis "Teufelstrillersonate", die zurückhaltend und in romantischer Lesart nicht so wild wirkte, wie sie sein könnte. Entweder müsste man den gegebenen Respekt beiseitelassen oder es ist tatsächlich so, dass junge Musiker näher liegende Musik intensiver erfühlen. Bester Beweis dafür war die Herangehensweise an Weberns Stücke op. 7. Da entstanden sinnliche Melodien, die die Nähe zur Romantik nicht leugnen wollten. Umso logischer, darauf Brahms' d-Moll-Sonate op. 108 zu spielen. Auch hier leidenschaftliches Gespür für die so kunstvoll erdachten Noten, aber nie die Grenzen des Schönen überschreitendes Drängen. Riesenapplaus! 


02.09.2008, Oberoesterreichische Nachrichten

 

 

…Wesentlich besser im Wind stand dann Mozarts B-Dur-Klavierkonzert KV 595, bei dem das Orchester nicht nur klangschön und kultiviert begleitete, sondern auch mit manch edlem Solo aufzuwarten wusste. Solist war der junge oberösterreichische, mehrfach mit Preisen ausgezeichnete Pianist Christoph Traxler, der sich hier als höchst sensibler MozartInterpret präsentierte. Mit seiner absolut sicheren Technik konnte er sich frei über dem Notenpart bewegen und sich aufs musikalische Gestalten konzentrieren. Und hier war er fast ein bisschen zu nobel und elegant, ein wenig vorsichtig und nicht so bedingungslos risikofreudig, wie man ihn sonst kennt. Vielleicht auch ein Zugeständnis ans honorige Publikum, das ohnehin nicht so zahlreich in die Attergauhalle strömte. Aber so ist es nun einmal, wenn nicht vermeintliche Stars auf der Bühne stehen, sondern "nur" die  Jungen. Denn trotz der etwas gezügelten Emotion war dieses Mozart-Konzert ein echtes Erlebnis…


21.07.2008, Oberoesterreichische Nachrichten

 

 

... auch keine Scheu, Balduin Sulzer um eine Komposition für ihre Besetzung zu bitten - und diese "Burleske Konstellationen" an diesem Abend als Uraufführung aus der Taufe zu heben gelang dem Trio mit allen akrobatisch angeheizten Schabernackiaden mit Lust und Können. 

01.03.2008, Neues 
Volksblatt

 

 



... einfach hinreißend, wie die drei jungen Leute (...) mit stupender technischer Brillanz und genialistischer Musikalität an ihre Interpretationen herangehen...

01.03.2008, Kronen Zeitung

 

 

Jede Menge Talent und Können, perfektes Zusammenspiel und irrsinnig viel Gefühl zeichnete die drei Solisten aus, die begleitet vom ebenfalls großartigen NordwaIdkammerOrchester Beethovens Triplekonzert auf die Bühne der Alfons-Dorfner-Halle brachten. Maria Ehmer (Violine),
Matthias Bartolomey (Violoncello) und der Altenfeldner Christoph Traxler (Klavier) sorgten für einen wunderbaren Klassik-Abend. Und auch wenn der Titel der KultUrSprung-Veranstaltung - Rising Stars – von aufgehenden Sternen spricht: Für die Konzertbesucher steht wohl fest, dass die drei jungen Künstler schon hell am Himmel der klassischen Musik strahlen.


Rohrbacher Tips, 42. Woche 2007

 

 

…In der ersten Halbzeit brillierten drei aufgehende Sterne mit Beethovens „Tripelkonzert“. Maria Ehmer (Violine), Matthias Bartolomey (Violoncello) und Christoph Traxler (Klavier) schöpften im Hinblick auf Virtuosität und Klangqualität aus dem Vollen, kommunizierten großartig miteinander und zeigten, dass sie sich auf der Bühne pudelwohl fühlen…

18.10.2007, 
Rohrbacher Rundschau

 

 

Maria Ehmer (Violine) und Christoph Traxler (Klavier) beweisen Freitag mit einem fulminanten Jeunesse-Kammermusikabend im Welser Greif, dass es Nachwuchs für leidenschaftliches und höchst intelligentes Musizieren gibt. Schon Beethovens c-Moll-Werk(op. 30)
ließ den unablässigen Drang zur Klangrede verspüren. Dabei peitschten sie sich immer tiefer in den Notenkosmos hinein, gingen risikobereit, aber nie unkontrolliert bis an die Grenzen. Sie brachten so auch die faszinierenden Klangfarben- und Technikspielereien von Ravel, Bartok, Prokofjew und die Webern-Zugabe auf den Punkt. Um diese beiden müssten sich eigentlich die Veranstalter raufen... 

09.10.2006, 
Oberoesterreichische Nachrichten

 

 

Es gibt sie noch, die Talente. Christoph Traxler (21) hat mit seiner Interpretation von Liszts "Apres une lecture de Dante" beim ersten Kammerkonzert der Saison im Alten Pfarrhof in Steinbach das Publikum mit seinem titanischen Anschlag ebenso in seinen Bann gezogen, wie Maria Ehmer (22) mit der Wiedergabe von Eugene Ysayes "Sonate Nr. 4" für Violine solo. Beide Musiker brillierten dann gemeinsam bei der herzzerreißenden Sonate in A-Dur von Cesar Franck mit ihrem einfühlsamen Zusammenspiel.


16.03.2004, Oberoesterreichische Nachrichten